Hier finden Sie das Anmeldeformular für den Berufsschulunterricht sowie das Blocktableau zum Download.

Die Ausbildung erfolgt im dualen System, d. h. Fachkenntnisse werden sowohl in der Berufsschule als auch in den Ausbildungsbetrieben vermittelt.

Voraussetzung

Formale Voraussetzung für die Ausbildung zur Bankkauffrau/zum Bankkaufmann ist der Hauptschulabschluss. In der Regel fordert die Bankwirtschaft jedoch mindestens einen guten Realschulabschluss.

Dauer der Ausbildung

Die gesamte Ausbildungsdauer liegt grundsätzlich bei 3 Jahren. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Ausbildungszeit bereits bei Abschluss des Ausbildungsvertrages auf 2 bzw. 2,5 Jahre verkürzt werden (§ 8 BBiG). Während der Ausbildung besteht die Möglichkeit, nach Anhören der/des Ausbildenden und der Berufsschule aufgrund guter Leistungen vorzeitig zur Prüfung zugelassen zu werden (§ 45 BBiG). Bei dieser Variante verkürzt sich die Ausbildungszeit um ein halbes Jahr. Auch Auszubildende, deren Ausbildungszeit bereits bei Vertragsabschluss verkürzt wurde, können bei nachweislich guten Leistungen vorzeitig zur Prüfung zugelassen werden.

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung richtet sich nach dem zu dem Zeitpunkt gültigen Tarifvertrag der Bankwirtschaft. Mit jedem absolvierten Ausbildungsjahr erhöht sich i. d. R. auch die Vergütung.

Berufsschulunterricht

Die angehenden Bankkaufleute werden am RBZ Wirtschaft . Kiel ausschließlich in Blockform beschult; Teilzeitklassen, in denen der Unterricht an 1 oder 2 Tagen in der Woche das gesamte Schuljahr hindurch stattfindet und die Schülerinnen und Schüler die übrige Zeit in der betrieblichen Ausbildung verbringen, sind nicht eingerichtet. Die Unterrichtsblöcke, in denen die Auszubildenden den Schulunterricht von ca. 36 Wochenstunden besuchen, erstrecken sich über ungefähr 6 Wochen. Die betriebliche Ausbildung findet während der für die Auszubildenden blockfreien Zeiten statt. Die genaue zeitliche Verteilung der Blöcke ist dem Blocktableau zu entnehmen.
Auszubildende, die eine 3jährige Ausbildung durchlaufen und nicht vorzeitig zur Prüfung zugelassen werden, nehmen an sechs Unterrichtsblöcken teil. In jedem der drei Ausbildungsjahre finden zwei Blöcke statt. Die Abschlussprüfungen werden im Frühjahr/Sommer abgelegt. Wer einen verkürzten Ausbildungsvertrag hat oder vorzeitig zur Prüfung zugelassen wird und die Ausbildung sich so auf 2,5 Jahre erstreckt, schließt die Ausbildung nach dem fünften Block mit der Abschlussprüfung im Herbst/Winter ab. Wer eine zweijährige Ausbildung durchläuft, wird über vier Blöcke beschult und legt die Abschlussprüfung im Frühjahr/Sommer ab. Für die unterschiedlichen Ausbildungsvertragsdauern stehen entsprechende Klassen zur Verfügung, soweit die Anzahl der Auszubildenden dieses ermöglicht.

Unterrichtsfächer und -inhalte

Die von der Schule zu vermittelnden Unterrichtsinhalte sind für alle Schülerinnen und Schüler ungeachtet ihrer Ausbildungsdauer identisch. Je kürzer die Ausbildungszeit, desto komprimierter erfolgt die Wissensvermittlung.

Dem Unterricht zugrunde liegt der Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Bankkaufmann/Bankkauffrau von 1997.

Unterrichtsfächer

Berufsbezogener Bereich mit den Lernfeldern:


•LF 1: Privates und betriebliches Handeln am rechtlichen Bezugsrahmen ausrichten
•LF 2: Konten führen
•LF 3: Unternehmensleistungen erfassen und dokumentieren
•LF 4: Geld- und Vermögensanlagen anbieten
•LF 5: Besondere Finanzinstrumente anbieten und über Steuern informieren
•LF 6: Modelle für Marktentscheidungen nutzen
•LF 7: Privatkredite bearbeiten
•LF 8: Kosten und Erlöse ermitteln und beeinflussen
•LF 9: Dokumentierte Unternehmensleistungen auswerten
•LF 10: Auslandsgeschäfte abwickeln
•LF 11: Baufinanzierungen und Firmenkredite abwickeln
•LF 12: Einflüsse der Wirtschaftspolitik beurteilen
•Wahlpflichtbereich (Grundlagen der Versicherungswirtschaft)

Berufsübergreifender Bereich mit den Fächern:


•Wirtschaft/Politik
•Englisch
•Sport/Gesundheitserziehung
•Religionsgespräch

Zwischenprüfung

Ungefähr nach der Hälfte der Ausbildung muss eine Zwischenprüfung absolviert werden, um zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden und um eventuelle Lücken im Wissensstand aufzudecken. Das Ergebnis der Zwischenprüfung hat keine rechtlichen Folgen für die Fortsetzung des Ausbildungsverhältnisses und geht nicht in das Ergebnis der Abschlussprüfung ein.

Abschlussprüfung

Am Ende der Ausbildung ist eine Abschlussprüfung abzulegen, die aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil besteht. Sie ist für Auszubildende gebührenfrei (§ 37 (4) BBiG). Die Ausbildung ist mit Bestehen der Prüfung beendet. Sollte die Prüfung nicht bestanden worden sein, kann der betroffene Auszubildende einen Antrag auf Wiederholung der Prüfung stellen. Die Abschlussprüfung kann im Falle des Nichtbestehens zweimal wiederholt werden (§ 37 (1) BBiG).

Neben der Ausbildung kann der Zusatzunterricht zur Erlangung der Fachhochschulreife (FHR) besucht werden. Weitere Informationen dazu finden Sie unter diesem Link.

Bei Fragen und für weitere Informationen wenden Sie sich gern an die Abteilungsleitung:

Sigrid Eichelberger Tel.: (0431) 1698-403 Fax: (0431) 1698-444 e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Grundsätzlich gilt für den Mailkontakt: vorname.nachname @ rbz-wirtschaft-kiel.de

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