Die Grundausrichtung unseres Beruflichen Gymnasiums ist die Wirtschaft. Jeder Mensch muss wirtschaften, da seine Bedürfnisse unendlich und die Mittel zur Bedürfnisbefriedigung begrenzt sind.

Wir unterscheiden in den einzelnen Profilen zwischen der Volkswirtschaftslehre (VWL) und der Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen (BWR).

Die Volkswirtschaftslehre beinhaltet die Summe aller wirtschaftlichen Aktivitäten der privaten Haushalte, der Unternehmen, des Staates und der Beziehungen zum Ausland. Sie entwickelt Theorien über das Verhalten der einzelnen Wirtschaftsteilnehmer, z. B. bei der Entstehung der Preise. Sie versucht Lösungen für Probleme wie Arbeitslosigkeit, geringes Wirtschaftswachstum, Inflation usw. zu entwickeln. In der VWL ist also Denken in Modellen erforderlich.

In der Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen werden die Abläufe in einem Unternehmen aus der Sicht der Geschäftsleitung, der Mitarbeiter und der Gesellschaft genau betrachtet, z. B. die Gründung eines Unternehmens, die Materialbeschaffung, die Produktion, das Personal, die Finanzierung, das Marketing. In der BWR stehen also unternehmerische Entscheidungen und deren Konsequenzen im Vordergrund.

Wer ein späteres Studium der Betriebs- oder Volkswirtschaftslehre anstrebt, lernt im Beruflichen Gymnasium Wirtschaft grundlegende Inhalte der ersten Semester und hat somit Vorteile gegenüber Absolventen eines allgemeinbildenden Gymnasiums.

Absolventinnen und Absolventen unseres Beruflichen Gymnasiums haben erfolgreich eine Berufsausbildung oder ein Studium absolviert. Sie arbeiten in Banken, Versicherungen, Industriebetrieben, Schulen, Krankenhäusern oder an der Universität. Dabei leisten ihnen die Qualifikationen, die sie unter anderem durch die Projektarbeit erlangt haben, wertvolle Dienste.